MZV- Verlängerte Bearbeitungszeit und Verteilung der Müllabfuhrkalender

Der Müllabfuhrzweckverband Biedenkopf informiert darüber, dass es durch die Arbeiten zum Jahreswechsel bei der Bearbeitung von Änderungsanträgen für Abfallgefäße zu Verzögerungen kommt. Ab dem 16.12.2019 bis voraussichtlich 10.01.2020 können Änderungsmeldungen nicht an die Abfuhrfirma weitergegeben werden. Ein Tonnentausch kann sich in dieser Zeit verzögern. Bitte haben Sie dafür Verständnis.
Die Abfuhrkalender für 2020 werden bis Ende Dezember durch die Post verteilt. Die Abfuhrkalender können ab Mitte Dezember auch auf der Homepage unter www.mzv-biedenkopf.de/abfuhrkalender online eingesehen und ausgedruckt werden. Der Erinnerungs-Service per Mail wird die Bürger auch 2020 an die Abfuhrtermine erinnern.

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Bücherei in Quotshausen schließt zum 30.11.2019

Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

Ende März 2018 haben die Eheleute Diana und Siegfried Lübke die ehrenamtliche Betreuung der Bücherei in Quotshausen übernommen. Ziel war, die Schließung der über Jahrzehnte bestehenden Bücherei zu verhindern.

Leider teilten uns die Eheleute Lübke nun mit, dass das Interesse an der Nutzung des Angebots  „Bücherei“ in keinem Verhältnis zu den Kosten und dem zeitlichen Aufwand stehen. Schweren Herzens haben wir uns nun dazu entschlossen, die Bücherei in Quotshausen zum 30.11.2019 zu schließen.

An dieser Stelle möchten wir uns sowohl bei Frau Helga Bösser-Huhn, wie auch bei Diana und Siegfried Lübke, ganz herzlich für ihr ehrenamtliches Engagement, die Bücherei „am Leben zu erhalten“, bedanken.

Ihre Gemeindeverwaltung

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Mitteilung des MZV – Rückschnitt von Pflanzen im Rahmen der Tonnenleerung

Der MZV teil mit: Es kommt in letzter Zeit leider vermehrt dazu , dass Müllfahrzeuge aufgrund von Hecken, Sträuchern und Bäumen, die über die Grundstücksgrenze hinaus gewachsen sind, bestimmte Gebiete/Straßen nur schwer oder gar nicht befahren können. Wir bitten Sie, darauf zu achten, die Pflanzen entsprechend zu beschneiden, damit ein problemloses Passieren möglich ist. Bitte achten Sie dabei auch auf die sogenannte lichte Höhe, sprich den Bereich der Straße, der über der Fahrbahn frei bleiben sollte.

Sollten die Pflanzen nicht entsprechend zurückgeschnitten sein, kann die Abfuhr nicht gewährleistet werden. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis!

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Bestellung von Brennholz für das Jahr 2020

Informationen und Voraussetzungen zur

Die Brennholzbestellung (Brennholz in langer Form) muss bis spätestens 13.12.2019 bei der Gemeindeverwaltung Steffenberg schriftlich vorliegen. Dies ist ein verbindlicher Termin und muss unbedingt eingehalten werden. Spätere Bestellungen werden nicht mehr angenommen.

Die Preise für das Brennholz betragen, gerückt am Waldweg, bei einer Mindestabnahme von 5 fm und einer Höchstabnahme von 8 fm für:

Buche      58,00 €/fm
Eiche       58,00 €/fm

Wir machen darauf aufmerksam, dass

  • das Brennholz in langer Form nicht immer am gewünschten Ort und in vollem Bestellumfang zur Verfügung gestellt werden kann. Die zur Verfügung gestellten Mengen an Brennholz in langer Form sind abhängig vom genehmigten Hauungsplan.
  • es aus praktischen, forstlichen und wirtschaftlichen Gründen oftmals unumgänglich ist, einzelne Brennholz-Lose innerhalb der jeweiligen Holzarten (Laubhölzer bzw. Nadelhölzer) zu mischen, wobei die Beimischung der nicht bestellten Brennholzart bis zu maximal 50% betragen kann.
  • das Brennholz nur von Einwohner/innen der Gemeinde Steffenberg bestellt werden kann, die zum Zeitpunkt der Bestellung den Hauptwohnsitz in Steffenberg haben und einen eigenständigen Haushalt führen. Der Anspruch der Bestellung erlischt, wenn die Personen bei Zuteilung des Brennholzes verzogen oder verstorben sind.
  • die Abgabe des Brennholzes ohne Gewähr erfolgt.
  • das Brennholz ausschließlich für den privaten Gebrauch bestimmt ist. Die gewerbliche Nutzung des Brennholzes sowie der Weiterverkauf an Dritte ist untersagt.
  • für die Aufarbeitung des Holzes ein Motorsägenlehrgang nachzuweisen und in Fotokopie dieser Bestellung beizufügen ist (sollte der Nachweis bereits erbracht worden sein, ist dies nicht mehr erforderlich).
  • die Zuteilung der Polter erfolgt entsprechend der Auflistung des Nummernbuches, der Kauf ist verbindlich und ein Umtausch ausgeschlossen.
  • es gegebenenfalls dazu kommen kann, dass die eingehenden Bestellmengen unsere Einschlagmöglichkeiten übersteigen. Sollte dieser Fall eintreten, behalten wir uns vor, durchgängig eine entsprechende Reduzierung bei jeder einzelnen Brennholzzuteilung vorzunehmen.
  • die Bereitstellung des Brennholzes, bis zum zeitigen Frühjahr 2019 abgeschlossen sein soll. Wir bitten zu berücksichtigen, dass es durch ungünstige Witterungsverhältnisse zu gewissen zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Kann ein Besteller, aus verschiedenen Gründen, das ihm zugeteilte Brennholz oder Teile davon nach erfolgter Zuteilung nicht abnehmen, ist es von ihm komplett zurückzugeben. Ein Ersatz dieses Holzes durch die Bereitstellung eines anderen Brennholz-Loses erfolgt seitens der Gemeinde Steffenberg in diesen Fall nicht. Bereits gezahltes Holzgeld wird selbstverständlich erstattet.
  • der Brennholzbetrag ist vor Aushändigung des Holzzettels im Vorfeld zu bezahlen. Ist das Holz bezahlt, geht die Gefahr des Diebstahls an den Eigentümer über. Das Holz ist aus Gründen der Überwachung der Holzabfuhr (um Diebstahl vorzubeugen) und aus Gründen des Naturschutzes und der Rücksichtnahme auf die Jagdausübung binnen 6 Wochen abzufahren. Die Vorgabe ist bindend und keine Empfehlung.

Jede(r) Besteller(in) erkennt mit Abgabe ihrer/seiner Bestellung die vorgenannten Bedingungen des gemeindlichen Brennholzverkaufs uneingeschränkt an.

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Aktuelle Waldschutzsituation im Forstamt Biedenkopf


Der durch die letzten beiden Trockenjahre verursachte Klimastress verbunden mit der Massenvermehrung verschiedener Borkenkäfer, Pilze und anderer Schadorganismen lässt derzeit vermehrt Bäume absterben. Alle Besucher des Waldes müssen sich daher verstärkt mit den waldtypischen Gefahren, die dadurch entstehen, auseinandersetzen. Dies können unter anderem herabstürzende Äste, abgebrochene Kronen oder Kronenteile oder auch umstürzende Bäume sein, die Waldbesucher gefährden.

Nicht nur Nadelbäume wie die Fichte, sondern auch Buchen, Eichen oder Ahorn sind vielerorts vom Absterben betroffen. Besonderes Augenmerk verlangen absterbende Buchen: Aufgrund der feuchten und warmen Witterung in 2019 treten die Schäden an vielen Standorten, mit großem
Ausmaß und in hoher Geschwindigkeit ein. Die am Absterbeprozess beteiligten Pilze zersetzen schnell das Holz und machen die Kronen brüchig. Trockene Äste und ganze Kronenteile können ohne starken Wind oder sonstige Einflüsse plötzlich abbrechen und zu Boden stürzen. Hiervon
betroffen sind vor allem ältere Bestände. Derartige Gefahren waren schon immer Teil des Ökosystems, doch das vermehrte Vorkommen nach der Dürre der letzten beiden Jahre hat die Gefahrenlage in Teilbereichen deutlich verändert.

HessenForst konzentriert sich aktuell auf die Beseitigung von akuten Gefahren entlang der öffentlichen Straßen, auf Parkplätzen und an Erholungseinrichtungen im Wald. Entlang der Waldwege und abseits im Wald können und müssen wir die sogenannten „waldtypischen Gefahren“ nicht beseitigen. Aufgrund der Großflächigkeit der Schadereignisse ist eine generelle Sperrung von Waldbeständen derzeit nicht vorgesehen.

Daher bitten wir die Bevölkerung, sich des erhöhten Risikos im Wald bewusst zu sein und gegebenenfalls Waldbesuche einzuschränken oder in kritischen Bereichen ganz zu vermeiden. Achten Sie auf Veränderungen wie trockenes Laub in den oberen Zweigen, Trockenäste oder abplatzende Rinde. Auch bei Witterungsereignissen wie Gewittern mit starken Windböen meiden sie die betroffenen Waldbereiche und rechnen Sie immer mit herabfallenden Ästen oder umgestürzten Bäumen. In einigen Bereichen wird das Forstamt mit zusätzlichen Schildern auf die erhöhte Gefahrenlage hinweisen.

Private Waldbesitzer sollten im Eigeninteresse in regelmäßigen Abständen ihre Waldbestände kontrollieren und ggf. erkannte akute Gefahren sofort beseitigen.

Insbesondere Veranstaltungen im Wald sind für die Besucher und den Veranstalter mit einem hohen Risiko verbunden. Daher empfiehlt das Forstamt bis auf weiteres diese Veranstaltungen in sichere Bereiche zu verlegen oder ganz darauf zu verzichten. Regelmäßig genutzte Waldbereiche (z.B. Waldkindergärten) sollten in deutlich kürzeren Abständen durch die jeweils damit Beauftragten
auf Verkehrssicherheit geprüft werden.


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