Gemeindeportrait

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Niedereisenhausen, Obereisenhausen, Steinperf, Niederhörlen, Oberhörlen, Quotshausen


Steffenberg entstand im Jahr 1972 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Orte Niedereisenhausen, Obereisenhausen, Steinperf, Quotshausen, Niederhörlen und Oberhörlen. Auslöser dafür war die in Hessen damals durchgeführte Gebietsreform.

Unseren Namen haben wir der höchsten Erhebung der Gemeinde, dem „Steffenberg“, der an der Grenze zur Nachbargemeinde Angelburg und zwischen den Ortsteilen Niedereisenhausen und Niederhörlen liegt, zu verdanken.

Blick auf SteffenbergGeografisch liegen wir an den südöstlichen Ausläufern des Rothaargebirges in einer waldreichen und ruhigen Landschaft inmitten des hessischen Hinterlandes zwischen Marburg und Dillenburg. Von Steinperf kommend wird unsere Gemeinde von der Perf durchflossen, die in Niedereisenhausen die Gansbach aufnimmt und dann über Quotshausen in die Lahn fließt. In Quotshausen mündet die Hörle, von Oberhörlen über Niederhörlen kommend, in die Perf.

Bei uns leben 4.600 Einwohner und das Gebiet unserer Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von 2.432 ha.

Wir sind infrastrukturell ein vielseitiger und interessanter Ort mit vielen öffentlichen Einrichtungen. Im Zentrum der Gemeinde, dem Ortsteil Niedereisenhausen, Blick auf Steffenberg 1steht unser Schmuckstück, unser großes Bürgerhaus, das für private sowie öffentliche Veranstaltungen und auch für Tagungen und Kongresse mit übergemeindlicher und regionaler Bedeutung genutzt wird. In den anderen Ortsteilen stehen den Einwohnern Dorfgemeinschaftshäuser zur Verfügung, die ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens sind.

Unsere Gemeinde ist Schulstandort mit der Mittelpunktschule „Oberes Perftal“, in der Grundschule, Förderstufe, Hauptschule und Realschulzweig gemeinsam untergebracht sind. Für die jüngeren Kinder gibt es eine Kindertagesstätte in Niedereisenhausen und einen Kindergarten in Oberhörlen.

Steffenberg ist dabei, im Rahmen des Lahn-Dill-Berglandes weiter touristisch erschlossen zu werden. Die moderne Infrastruktur, bestens ausgebaute Verkehrswege, die Erschließung durch den öffentlichen Personennahverkehr, und vor allem die waldreiche Mittelgebirgslandschaft sowie ein intaktes Fahrrad- und Wanderwegenetz sprechen dafür. In jedem Ortsteil gibt es eine Schutzhütte, die auch Gruppen und Privatpersonen zur Verfügung gestellt werden kann.

Wir gehören verwaltungsmäßig zum Landkreis Marburg-Biedenkopf und das Regierungspräsidium in Giessen ist für uns zuständig.

In unserer Gemeinde sorgen über 70 Vereine und Gruppen für eine reges kulturelles Gemeinschaftsleben und fünf freiwillige Feuerwehren für die Sicherstellung des Brand- und Katastrophenschutzes.

Die gesundheitliche Versorgung ist durch zwei Arztpraxen in Niedereisenhausen und Quotshausen und eine Apotheke in Niedereisenhausen gewährleistet. Religiös ist unsere Gemeinde vom Protestantismus geprägt. Wir gehören zum evangelischen Dekanat Gladenbach und damit zur evangelischen Kirche Hessen und Nassau.

Obereisenhausen, Niedereisenhausen und Steinperf bilden eine Kirchengemeinde, Oberhörlen und Niederhörlen eine weitere. Quotshausen gehört zur Kirchengemeinde Wolzhausen. Die Katholiken unseres Ortes haben ihre Gemeinde in Breidenbach. Außerdem gibt es bei uns noch eine freie evangelische Gemeinde, die freie Christengemeinde und die landeskirchliche Gemeinschaft sowie die Zeugen Jehovas.

Blick auf Steffenberg 2Aus den Ballungsräumen Rhein-Main und dem Ruhrgebiet ist Steffenberg problemlos über die A 45 zu erreichen, der Autobahnanschluß ist gerade mal 20 km entfernt. Partnerschaftlich verbunden sind wir mit der Südtiroler Gemeinde Lüsen. Die Verbindung entstand ganz im Zeichen des europäischen Gedankens. Im Jahr 1978 beschlossen die Gemeindegremien beider Orte, die Kontakte durch eine offizielle Partnerschaft zu festigen. Nach Jahren freundschaftlicher Beziehungen zur Gemeinde Környe in Ungarn hat die Gemeindevertretung am 16.09.2004 beschlossen, eine offizielle Partnerschaft mit Környe einzugehen. Die Partnerschaft wurde am 08. Juli 2005 mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde durch die Bürgermeister Miklós Horvath und Peter Pfingst vollzogen. Die Partnerschaft steht unter dem Motto „Städtepartnerschaft – ein Beitrag zur Annäherung und des Zusammenwachsens der Völker in Europa“.

Die Intensivierung und Belebung der partnerschaftlichen Beziehungen ist Aufgabe des im Mai 1999 gegründeten Partnerschaftsverein Steffenberg e. V.

Niedereisenhausen
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Wappen NiedereisenhausenNiedereisenhausen ist der größte Ortsteil mit über 1.300 Einwohnern und geographischer Mittelpunkt Steffenbergs mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten, u. a. im 2002 neu erbauten Kaufpark „Centro Steffenberg“. Neben dem Groß- und Einzelhandel haben in Niedereisenhausen auch die unterschiedlichsten Unternehmen des produzierenden Gewerbes, wie Metallverarbeitung, Transportwesen, Maschinenbau, Pulverbeschichtung, usw. einen Standort gefunden. Zur weiteren Ansiedlung von Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen ist zusammen mit der Gemeinde Angelburg der Interkommunale Gewerbepark „Gansbachtal“ entstanden, wo in einem ersten Bauabschnitt ca. 7,5 ha Bauland zur Verfügung stehen. Auch steht am Ortsrand in schöner Südlage ein Baugebiet für die Wohnbebauung bereit. Als weitere Bereicherung im infrasktrukturellen Bereich ist z. Z. ein Seniorenzentrum im Ortsmittelpunkt in Planung.

Erstmals im Jahr 1103 wurde Niedereisenhausen urkundlich, gemeinsam mit Obereisenhausen und Steinperf, erwähnt. Historisch bedeutsam ist die Fachwerkkapelle, die vom Förderkreis alter Kirchen betreut wird sowie das alte Backhaus an der Perf.

Touristische Bedeutung haben der ganzjährig nutzbare Campingplatz, direkt an einem Süd-West-Hang gelegen und das angrenzende, ehemals als Mittelpunktbad erbaute Freischwimmbad mit einem Schwimmer, Nichtschwimmer und Planschbecken.

In Niedereisenhausen befinden sich die Mittelpunktschule mit Sportanlage und botanischem Schulgarten, der evangelische Kindergarten mit 100 Plätzen, das Gemeindehaus der freien Christengemeinde und das Gemeindehaus der landeskirchlichen Gemeinschaft. Für die Kinder gibt es neben der Schule einen großen Bolzplatz und einen weiteren zusammen mit einem in Eigenregie erstellten Kinderspielplatz, direkt an der Perf gelegen.

Auf dem „Saurüssel“ liegt der Sportplatz mit Rasen- und Ascheplatz, der vom Sportverein „Spielvereinigung 1920 Eisenhausen e. V.“ unterhalten wird. Der Sportverein ist Initiator der über die Grenzen hinaus bekannten Kirmes, die jedes Jahr am Wochenende nach Pfingsten traditionell stattfindet.

Obereisenhausen
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Wappen ObereisenhausenIn Obereisenhausen mit seinen etwas mehr als 620 Einwohnern wurde Ende der 80iger Jahre der Ortsmittelpunkt neu gestaltet. Der historische Ortsbrunnen und eine Fachwerkbushaltestelle sowie das Backhaus bilden den Ortsmittelpunkt und sind ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.

Brunnen ObereisenhausenDer Ort wurde urkundlich 1103 erstmals als Sitz der Kirche erwähnt. Neben der Kirche steht das evangelische Gemeindehaus, das ehemalige Schwesternhaus als Büro des Pfarramtes und das Pfarrhaus.

Das Dorfgemeinschaftshaus in dem auch das Dorfmuseum untergebracht ist, wird von den Vereinen in eigener Trägerschaft betrieben. Das Backhaus wird noch regelmäßig genutzt, wobei hier insbesondere die im Ort angesiedelte Brauchtumsgruppe federführend tätig ist. In Obereisenhausen steht auch die evangelische Kirche, das evangelische Gemeindehaus und das Pfarrhaus.

Der Diabas-Steinbruch in Richtung Holzhausen ist nicht mehr in Betrieb. Er dient der Gemeinde als Bauschuttdeponie und als Astschnittplatz sowie einem heimischen Unternehmen als Bauschuttrecyclinglager.

Steinperf
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Wappen SteinperfSteinperf hat knapp 900 Einwohner und wurde – wie Nieder- und Obereisenhausen – im Jahr 1103 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist wahrscheinlich der älteste Ortsteil der Gemeinde Steffenberg, weil die Besiedlung offenbar bis in das Jahr 500 v. Chr. zurückgeht.

Backhaus SteinperfDer Ortskern besteht aus alten Fachwerkbauten, wie das Neggels-Haus und die Fachwerkkapelle, die wieder hergerichtet wurden und für kulturelle und kirchliche Veranstaltungen genutzt werden.

Im Steinbruch wird Diabas abgebaut. Ein Stein- und Betonwerk ist ebenfalls vorhanden.

Der Sportplatz wird vom SSV Steinperf unterhalten und zwei Schutzhütten, wobei eine vom Zweigverein des OHGV unterhalten wird.

Niederhörlen
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Wappen NiederhoerlenNiederhörlen ist mit 370 Einwohnern der kleinste Ortsteil. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsteils Niederhörlen geht bis in das Jahr 1382 zurück.

Schule NiederhoerlenIn Niederhörlen gibt es ein ev. Gemeindehaus mit Kirchenraum und in der alten Schule ein Domizil der Feuerwehr des Ortsteils.

Über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt ist Niederhörlen besonders durch die alte Fachwerkkirche, die heute als Denkmal im Hessenpark im Taunus steht. Darüber hinaus verfügt Niederhörlen noch über ein sehr schönes, am Waldrand gelegenes, Wochenendgebiet.

Oberhörlen
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Wappen OberhoerlenOberhörlen besitzt den größten Waldbestand der Gemeinde, welcher vorwiegend aus Mischwäldern besteht. In diesem Ortsteil wohnen etwas mehr als 800 Einwohner.

Im Rahmen der Dorferneuerung wurde die ehemalige Dorfschule 2003 und 2004 zu einem modernen Dorfgemeinschaftshaus mit Räumen für die örtlichen Vereine und Gruppen umgebaut. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt wird das nächste Zukunftsprojekt sein. Ebenfalls im neuen Dorfzentrum am Dorfgemeinschaftshaus entsteht ein Abenteuerspielplatz. Für bauwillige steht hier ein Neubaugebiet in sonniger Lage zur Verfügung.

Kirche OberhoerlenOberhörlen wurde urkundlich erstmals 1327 erwähnt. Attraktiv ist auch die im Dorfmittelpunkt gelegene Fachwerkkirche der Kirchengemeinde Oberhörlen. Angrenzend steht das Pfarrhaus und daran schließt sich das evangelische Gemeindehaus mit einem Kindergarten (45 Plätze) an.

Am Ortsausgang – Richtung Simmersbach – liegt der gemeindliche Sportplatz, der vom Sportverein „SSV Hörlen“ betrieben wird. Für Tennisfreunde steht ein Tennisplatz zur Verfügung und ein Bolzplatz in Dorfnähe wird zurzeit neu hergerichtet.

Quotshausen
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Wappen QuotshausenQuotshausen wurde erstmals 1381 urkundlich erwähnt. In diesem Ortseil wohnen etwas mehr als 570 Einwohner.

Als Besonderheiten gibt es eine intakte Dorfbücherei im Dorfgemeinschaftshaus, eine wasserbetriebene Mühle und eine große Sportanlage des Schützenvereins. Der ehemalige Badeteich dient heute dem Fischereiverein als Angelteich. Es gibt eine Fachwerkkapelle der evangelischen Kirchengemeinde und ein ev. Gemeindehaus.

Backhaus QuotshausenIm Gewerbegebiet haben sich neben einem großen Autohaus heimische mittelständische Betriebe, wie Optikmaschinenbau und CAD-Systeme, angesiedelt.

Stolz sind die Quotshäuser auf ihren Wald, der weit abgelegen in der Gemarkung Breidenbach jährlich das Ziel einer großen Gemeindewanderung ist.

Auch in Quotshausen entsteht zur Zeit ein neues Baugebiet.