Abschluss Dorferneuerung Niedereisenhausen – Backhausfest

Dorferneuerung war eine schwere Geburt mit vielen Wehen

Mit einem Backhausfest hat die Gemeinde Steffeberg den offiziellen Abschluss des Dorferneuerungsprogrammes in Niedereisenhausen gefeiert. Zwar ist dieses schon seit 2017 beendet, doch wurde die Sanierung des alten Backhauses erst in diesem Jahr fertiggestellt. Die Dorferneuerung in Eisenausen sei sicherlich keine einfache Geschichte gewesen, stellte Bürgermeister Gernot Wege rückblickend fest. Nachdem die Gemeinde bereits 2002 einen entsprechenden Antrag beim Kreis gestellt habe, der aber abgelehnt wurde, weil sich zur selben noch Oberhörlen in dem Programm befand, wurde der Traum von der Dorferneuerung 2009 endlich wahr. Schnell wurden auch wichtige Projekte gefunden, die im Zuge des Programmes in Angriff genommen werden sollten – darunter als Hauptmaßnahmen die Sanierung des Backhauses und der Kapelle sowie die Umwandlung des Spielplatzes in der Wiesenstraße in einen Mehrgenerationenplatz. Dass es dann aber ganz anders kam und zuerst eine Maßnahme auf dem Friedhof umgesetzt und der durchaus in der Kritik stehende Multifunktionsplatz am Bürgerhaus angelegt wurde, habe zu ersten Unmutsbekundungen geführt, erinnerte Wege. Als dann aber auch noch die Gemeindevertretung das Hauptprojekt, die Sanierung der Kapelle, ablehnte, sei es zu Rücktritten im Arbeitskreis Dorferneuerung gekommen. Barbara Weinandt habe die Entscheidung des Parlaments damals als „Schlag ins Gesicht für alle, die sich im Arbeitskreis engagiert haben“ bezeichnet, berichtete der Bürgermeister. In der Folge habe es zwischen den Mitgliedern des Arbeitskreises und den gemeindlichen Gremien durchaus auch immer mal wieder emotionale Entladungen gegeben, auf die auch der Vorsitzende des Arbeitskreises Jens Weber verwies: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir seitens der Gemeinde besser unterstützt worden wären. Denn so war es manchmal unnötig schwierig.“ Es habe viel Ausdauer erfordert, aber „wir haben etwas erreicht“, betonte Weber – wenn auch deutliche Abstriche hingenommen werden mussten. Denn von den durch die Gemeindevertretung zu Beginn des Programms beschlossenen 700000 Euro für Investitionen blieben am Ende nur etwas mehr als 200000 Euro übrig, die in acht gemeindliche Projekte geflossen sind. Berücksichtige man dann noch die Zuschüsse, schrumpfe der Anteil, den die Gemeinde aus der eigenen Kasse aufbringen musste, auf 95000 Euro, verdeutliche Gernot Wege. Das sei für eine Dorferneuerung schon extrem wenig. Mit ein Grund dafür, warum das Investitionsvolumen so deutlich gesunken ist, war die Entscheidung des Parlaments, die Kapelle aus der Dorferneuerung herauszunehmen. Nur dem Dorfverein, der sich im Zuge der Dorferneuerung gegründet hatte, war es zu verdanken, dass die Sanierung des alten Gebäudes durch Zuschüsse der Denkmalpflege doch noch durchgeführt werden konnte. Erfreulicher sei die Dorferneuerung hingegen auf privater Seite gelaufen, stellte Wege fest. In 24 privaten Projekten wurden über 700000 Euro investiert – davon fast 21000 Euro an Zuschüssen. Die Sanierung des Backhauses war das letzte große Projekt im Rahmen des Programmes. Bevor es wieder hergerichtet und funktionstüchtig gemacht wurde, sei es eher als Abstellkammer genutzt worden, erzählte Restaurator Franziskus Hartmann, der schon der Kapelle durch seine Arbeit neues Leben eingehaucht hatte. Neben dem Einbau eines neuen Ofens habe er auch versucht, typische Merkmale des Backhauses, wie etwa Spuren vergangener Nutzung an den Wänden, zu erhalten. Auf diese Weise könne die Geschichte des Bauwerks nachvollzogen werden. Das Backhaus soll künftig nicht nur bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen, sondern kann ebenso auch privat genutzt werden, wie Jens Weber betonte. „Wer Interesse daran hat, kann sich bei mir oder Ortsvorsteherin Annette Luy melden. Er bekommt dann eine Einweisung über die Nutzung“, erklärte Weber. Dann bedürfe es eigentlich nur noch eines Schubkarrens voller Holz, um den Ofen anzuheizen, in dem 15 bis 20 Brote Platz finden. Von den Qualitäten des neuen Ofens konnten sich die Besucher des Festes anhand der Flammkuchen überzeugen, die Weber darin zubereitete. Außerdem standen Schautaflen bereit, die die Geschichte der Dorferneuerung in dem Ortsteil nachzeichneten.

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Gemeinsam essen, statt einsam essen

Als vollen Erfolg hat Niedereisenhausens Ortsvorsteherin Anette Luy das erste gemeinsame Mittagessen im Bürgerhaus verbucht, zu dem die Ortsbeiräte der Gemeinde eingeladen hatten. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger nahmen das Angebot wahr und ließen sich von dem emsigen Küchenteam verwöhnen. „Mit einer solchen Resonanz hätte ich gar nicht gerechnet“, gibt Anette Luy zu. Zumal es im Vorfeld durchaus auch kritische Stimmen gegeben habe, ob man ein solches öffentliches Mittagessen überhaupt brauche. Sie selbst sei bei einem Besuch einer Metzgerei in Bischoffen auf die Idee gekommen. „Dort lagen Werbezettel für ein gemeinsames Mittagessen aus“, erinnert sie sich. „Da habe ich mir gedacht, dass sich sowas doch auch bei uns umsetzen liese.“ Eine Umfrage unter den Mitbürgern im Ort habe ihr schließlich Recht gegeben. „Da waren einige dabei, die sich so etwas gewünscht haben“, erzählt sie. Vor allem ältere Bürgerinnen und Bürger, aber auch ein paar Jüngere – wie etwa einige Mitarbeiter der evangelischen Regionalverwaltung. Anette Luy gelang es schließlich, auch einige Mitstreiter/-innen für ihre Idee zu begeistern und so scharte sie nun zu dem ersten Termin ein gutes halbes Dutzend Helfer um sich, die tags zuvor und ab dem Morgen damit beschäftigt waren, die Mahlzeiten für ihre Gäste vorzubereiten. Für den Anfang hatten sie sich ein zur Jahreszeit passendes Gericht ausgesucht: „Kürbiscremesuppe“ als Hauptgang und einen „Apfel-Crumble“ zum Dessert – natürlich alles selbst gemacht! Sogar den Teig für die Kürbisbrötchen, die das Küchenteam zu der Suppe reichte, hatte Angelika Schneider tags zuvor zuhause selbst angesetzt, sodass die Brötchen frisch gebacken werden konnten. Bei den Besuchern kam das erste Mittagessen dieser Art jedenfalls prächtig an. Sie lobten nicht nur die Kochkünste der Helferinnen in der Küche, sondern fragten auch schon gleich, wann es das nächste Essen gebe. Tatsächlich will das Küchenteam unter dem Motto „Gemeinsam essen, statt einsam essen“ zu einem weiteren Mittagessen einladen. Das nächste Essen ist für den 13. November geplant. Dann nämlich soll es Kohlrabenbrei mit Würstchen und Dörrfleisch geben, betonte sie. Gerne nähmen sie und die anderen Frauen in der Küche aber auch Anregungen der Gäste entgegen, welche Speise diese sich für die Zukunft wünschten. Denn dann könne am besten deren Geschmack getroffen und das Angebot aufrecht erhalten werden, sagte die engagierte Ortsvorsteherin.

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Gastfamilien gesucht!!!

Schwaben International e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit Jahrzehnten für

Kulturaustausch und Völkerverständigung engagiert. Unsere Gastfamiliensuche erstreckt sich auf das gesamte Bundesgebiet. Im Winter 2019 / 2020 erwarten wir Schülergruppen aus Chile und Peru.

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Die kurzzeitige Erweiterung Ihrer Familie wird Ihnen Freude machen. Die Jugendlichen verfügen über gute Deutschkenntnisse, müssen ein Gymnasium oder eine Gesamtschule besuchen und bringen für persönliche Wünsche ausreichend Taschengeld mit.

Chile

Familienaufenthalt: 05.12.19 – 19.02.20
Deutsche Schule Villarrica, Villarrica
Alter 16-17 Jahre

Familienaufenthalt: 07.12.19 – 13.02.20
Deutsche Schule Carl Anwandter, Valdivia
Alter 16-17 Jahre

Familienaufenthalt: 07.12.19 – 10.02.20
Deutsche Schule R.A. Philippi, La Unión
Alter 16-17 Jahre

Peru

Familienaufenthalt: 06.01.20 – 20.02.20
Alexander von Humboldt Schule, Lima
Alter 15-16 Jahre

In alle Länder ist ein Gegenbesuch für die Kinder der Gastfamilien möglich.

Interessiert? Weitere Informationen bei:
Schwaben International e.V., Uhlandstr. 19, 70182 Stuttgart
Tel. 0711 – 23729-13, Fax 0711 – 23729-31,
schueler@schwaben-international.de

http://www.schwaben-international.de/schueleraustausch/
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31.10.2019 – Gesundheitstag für Kunden des KreisJobCenters

Kostenlose Informationen und Mitmach-Angebote zum Thema Gesundheit

Marburg-Biedenkopf – Das KreisJobCenter (KJC) des Landkreises Marburg-Biedenkopf lädt seine Kundinnen und Kunden für Donnerstag, 31. Oktober 2019, zu einem Gesundheitstag ein. Ab 9:00 Uhr können sich Interessierte in der Kreisverwaltung in Marburg (Im Lichtenholz 60, Marburg-Cappel) an Informationsständen Tipps holen, Gesundheits-Checks absolvieren oder bei Mitmach-Angeboten selbst aktiv werden.

„Gesundheit ist keine Selbstverständlichkeit, aber in vielen Bereichen lässt sich etwas für die eigene Gesundheit tun. Prävention und Information sind dabei wichtige Säulen. Der Gesundheitstag soll dafür die Möglichkeit bieten“, macht der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow deutlich. Der Gesundheitstag sei ein weiterer Schritt, den Kundinnen und Kunden des KreisJobCenters ein umfassendes Angebot zum Thema Gesundheit anzubieten.

Die Veranstaltung bietet dabei ein abwechslungsreiches Programm: Informationsstände und Beratung sowie Gesundheits-Checks, darunter Hör- und Sehtests, Blutdruckmessung und Blutzuckermessung, sind Teile des Gesundheitstages. Wer sich gerne Vorträge rund um das Thema Gesundheit anhört, kommt ebenfalls auf seine Kosten: Gesunde Fuß- und Zahnpflege, der Umgang mit offenen Wunden und Entzündungen, Tipps für pflegende Angehörige oder auch Informationen zu Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen – das Angebot ist vielfältig. Alle Vorträge finden über den Tag verteilt in Raum 135 im 1.Stock statt. Wer selber mitmachen möchte, ist bei den Mitmach-Angeboten richtig: Yoga zum Kennenlernen, Bewegung mit Alltagsgegenständen und die Bewegung der Wirbelsäule stehen auf dem Programm. Und auch eine Tombola gibt es: Mit etwas Glück lassen sich praktische Gegenstände wie Wanderstöcke und Funktionskleidung gewinnen, die beim Bewegen nützlich sind.

Der Gesundheitstag findet dabei im Rahmen des Projekts „Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in den Lebenswelten“ statt. Das bis 2022 laufende Projekt ermöglicht Leistungsbeziehenden, kostenfrei (inklusive der Fahrtkosten) an Präventionskursen teilzunehmen.

Das GKV-Bündnis für Gesundheit, eine gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten, unterstützt den Gesundheitstag.

Der Gesundheitstag findet am Donnerstag, 31.Oktober 2019, von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr in der Kreisverwaltung Marburg (Im Lichtenholz 60, Marburg-Cappel) statt. Der Kreis bietet einen kostenlosen Bustransfer von Biedenkopf und Stadtallendorf zum Veranstaltungsort an. Von 8:45 Uhr bis 16:15 Uhr wird im KuK-Kinderhaus in Marburg außerdem eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten. Um eine Anmeldung des Betreuungswunsches wird bis zum 25. Oktober 2019 unter der Telefonnummer 06421 405-7123 gebeten.

Weitere Informationen, ein ausführliches Programm sowie einen Flyer zu der Veranstaltung gibt es online auf www.kreisjobcenter.marburg-biedenkopf.de. Die Möglichkeit für Fragen und Informationen gibt es außerdem bei Dr. Pia Hoppe unter der Telefonnummer 06421 405-7207 oder per E-Mail: HoppeP@marburg-biedenkopf.de.

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VHS Seniorentreffpunkt am 07.11.2019 fällt aus

Leider muss er für Donnerstag, 07.11.2019 unter dem Motto „Dr. Wald – Der natürliche Therapeut für große und kleine Wehwehchen“ angekündigte Seniorentreffpunkt Steffenberg in Quotshausen, aus organisatorischen Gründen ausfallen.

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