Rathaus News

Müllabfuhrzweckverband Biedenkopf (MZV): Erreichbarkeit um die Feiertage und zwischen den Jahren / verlängerte Bearbeitungszeit

Der MZV teilt mit, wie der Verband in der Feiertagswoche sowie zwischen den Jahren zu erreichen ist: Mittwoch, 24.12.2025: Geschäftsstelle geschlossen Montag, 29.12.2025: Von 09:00 bis 12:00...

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Niedereisenhausen braucht DICH!

Am 15.03.2026 steht im Rahmen der Kommunalwahl die Wahl eines neuen Ortsbeirats an. Warum ist der Ortsbeirat für unser Dorf so wichtig? Der Ortsbeirat fungiert als Sprachrohr Niedereisenhausens...

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Weihnachts- und Neujahrsgrüße zum Jahreswechsel 2025/2026 von BGM Gernot Wege

Liebe Steffenbergerinnen und Steffenberger, die sozialen Medien wie Facebook, Instagram, TikTok und viele andere prägen heute den Alltag unserer jungen Menschen. Die ständige Flut an...

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Der Müllabfuhrzweckverband informiert: Verteilung der Abfuhrkalender 2026 / Digitale Angebote des MZV

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger im Verbandsgebiet, die gedruckten Abfuhrkalender 2026 werden aktuell und in den kommenden Wochen durch die Post verteilt. Wir bitten, bei Erhalt des...

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Ablesung der Wasserzähler

In der 2. Kalenderwoche (05.–09. Januar 2026) erfolgt die Ablesung der digitalen Wasserzähler. Alle Haushalte, die bislang noch keinen digitalen Wasserzähler besitzen, werden gebeten, in...

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Wichtig + Informativ

Ich möchte heute Abend anlässlich des Holocaust-Gedenktages vor ein paar Tagen ein paar Worte verlieren zu einem der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte: den Holocaust. Vor 80 Jahren wurden unzählige jüdische Menschen, Sinti und Roma, politische Gefangene, Menschen mit Behinderungen und viele andere Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes systematisch verfolgt und ermordet. Es ist unsere Verantwortung, nicht zu vergessen, sondern das Gedenken wachzuhalten – für die Opfer, für die Überlebenden, für uns und für kommende Generationen.

In diesen Tagen des Erinnerns denke ich auch an Dietrich Bonhoeffer. Er war ein Mann, der sich mutig gegen die Unmenschlichkeit des NS-Regimes stellte. Als Theologe und Widerstandskämpfer konnte er nicht schweigen angesichts der Verbrechen, die geschahen. Sein Glaube war kein Rückzug in die Stille, sondern ein Auftrag zum Handeln. Er erkannte, dass wahre Nächstenliebe bedeutet, sich gegen Unrecht zu stellen, selbst wenn es das eigene Leben kostet.

Im Dezember 1944, als Bonhoeffer im Gefängnis saß und wusste, dass sein Leben wohl bald enden würde, schrieb er das Gedicht „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Es waren Worte voller Hoffnung und Vertrauen – nicht trotz der Dunkelheit um ihn herum, sondern gerade in ihr.

„Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

Diese Worte sind ein Vermächtnis. Sie erinnern uns daran, dass es auch in den dunkelsten Zeiten Menschen gab, die sich dem Hass entgegenstellten. Menschen, die nicht nur Mitläufer waren, sondern die Mut hatten.

Heute, 80 Jahre später, stehen wir in einer Welt, die immer noch mit Antisemitismus, Hass und Gewalt konfrontiert ist. Das Gedenken an den Holocaust darf deshalb nicht nur eine Rückschau sein. Es ist ein Auftrag an uns alle: Nie wieder. Nie wieder Gleichgültigkeit, nie wieder Schweigen, wenn Unrecht geschieht. Nie wieder die Augen verschließen vor Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus.

Möge uns Bonhoeffers Vertrauen auf die „guten Mächte“ auch heute begleiten – als Erinnerung daran, dass wir in schwierigen Zeiten nicht verzweifeln, sondern handeln.

Danke.

Silke Acker, Vorsitzende der Gemeindevertretung

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