Sammelplätze für Baum- und Strauchschnitt

Baum- und Strauchschnitt wird in Zusammenarbeit zwischen den Städten und Gemeinden sowie der Abfallwirtschaft Lahn-Fulda zu Brennstoff verarbeitet und zur Wärmegewinnung in Biomassekraftwerken eingesetzt. Dieser kostengünstige Entsorgungsweg ist nur mög-lich, wenn die Qualität des Brennstoffs den Anforderungen des Marktes genügt und durch die Brennstofferlöse die Logistikkosten weitgehend gedeckt werden.
Wichtig ist, dass die Aststärke an der Schnittfläche nicht geringer ist, als in etwa „Dau-mendicke“. Der Hauptanteil des Materials muss also verholzt sein, jüngere Triebe mit Blät-tern oder Nadeln müssen nicht extra entfernt werden.

Alles was dünner ist, zählt nicht zum Baum- und Strauchschnitt und kann beispielsweise über die Biotonne oder anderweitige Abgabemöglichkeiten (Kompostierungsanlage Stau-sebach, Müllumschlagstation Wehrda) entsorgt werden. Dazu zählen Hecken-, Stauden- und Krautschnitt, sowie Grünabfälle mit Erdanhaftungen, ebenso wie Rasenschnitt, Laub und Obst. Diese Materialien sind nicht für die Verwertung als Baum- und Strauchschnitt geeignet.

Informationsblatt:
MZV – Information über Baum- und Strauchschnitt

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